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Mönchengladbach: Positive Bilanz Rheydter Spätkirmes 2026

Die Polizei und die Stadt Mönchengladbach ziehen eine positive Bilanz zur viertägigen Spätkirmes in Rheydt. Die Veranstaltung verlief insgesamt ruhig und störungsarm.

Foto: unsplash

Mönchengladbach (ost)

Die viertägige Spätkirmes in Rheydt endete am Montag, den 21. September. Die Polizei Mönchengladbach war während der gut besuchten Veranstaltung mit vielen Einsatzkräften präsent und zieht eine positive Bilanz. Auch aus Sicht der Stadt Mönchengladbach verlief die Spätkirmes insgesamt ohne Störungen. Es gab keine größeren Zwischenfälle oder außergewöhnlichen Vorkommnisse.

Vor Beginn der Kirmes kündigte die Polizei anlassbezogene Personenkontrollen im Rahmen ihres Konzepts zur Bekämpfung von Messerkriminalität im öffentlichen Raum an. Insgesamt wurden an allen Tagen 259 Besucherinnen und Besucher kontrolliert. Am ersten Tag, dem 18. September, wurden bei zwei Personen Messer gefunden. Beide gaben die mitgeführten Messer sofort ab. Gegen sie wurde jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt.

Zusätzlich wurden wie bei den vorherigen Veranstaltungen mobile Videobeobachtung und mobile Wache als Anlaufstelle für die Kirmesgäste eingesetzt. Neben den Einsatzkräften der Polizeiwachen, des Bezirksdienstes, der Einsatzhundertschaft und der Kriminalpolizei waren auch Teams des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes der Stadt Mönchengladbach vor Ort. Der städtische Ordnungsdienst war während der gesamten Veranstaltung mit insgesamt 76 Kräften im Einsatz.

Die Polizei und die Stadt arbeiteten während der Veranstaltung eng und abgestimmt zusammen. Die kontinuierliche und sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte trug zu einem sicheren und geordneten Ablauf der Veranstaltung bei.

Das bewährte Einsatzkonzept der Polizei hat sich erneut bewährt. Es gab keine besonderen Vorkommnisse und nur vereinzelt Straftaten. Am 18. September sprach die Polizei einen Platzverweis aus. Am 19. September wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung und eine Anzeige wegen Taschendiebstahls aufgenommen. Es gab auch vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen öffentlichen Urinierens. Am 21. September kam es zu einer Körperverletzung unter Jugendlichen. Nach Streitigkeiten sprach die Polizei außerdem zwei Platzverweise aus.

Der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst führte während der Spätkirmes ebenfalls zahlreiche Kontrollen durch. Insgesamt wurden 328 Jugendschutzkontrollen durchgeführt, bei denen 46 Feststellungen getroffen wurden. Diese betrafen hauptsächlich den Besitz oder Konsum von Tabakwaren, Vapes, Cannabis und Alkohol.

Zusätzlich wurden von der Stadt 72 Fahrzeuge kostenpflichtig verwarnt. Der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst sprach insgesamt elf Platzverweise aus. Auch die Verkehrsüberwachung der Stadt trug mit ihren Einsatzkräften zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei.

Die Polizei und die Stadt ziehen eine positive Bilanz der Rheydter Spätkirmes. Die Veranstaltung war gut besucht und verlief insgesamt ruhig und ohne Störungen. (cr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 wurden 57.879 Verdächtige verzeichnet, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchsten Fallzahlen von Drogenkriminalität aufweisen, bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin eine der am stärksten betroffenen Regionen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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