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Mönchengladbach: Raub in Wohnung – Tatverdächtige flüchten

Zwei maskierte Männer rauben Wohnung aus, 25-Jähriger mit Reizstoff besprüht, Polizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Am Samstag, den 15. März, ereignete sich gegen 23.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Frankenfeldstraße ein Raubüberfall.

Nach bisherigen Informationen klopften zwei vermummte Männer mehrmals an die Wohnungstür eines 25-jährigen Bewohners im Erdgeschoss. Als der Mann die Tür öffnete, wurde er sofort von einem der Täter zurückgedrängt und mit einem Reizstoffsprühgerät attackiert. Während einer der Angreifer den 25-Jährigen in einem Raum einsperrte, durchsuchte der andere offensichtlich die Wohnung. Kurz darauf verließen die beiden Täter den Tatort in unbekannte Richtung.

Der 25-Jährige erhielt medizinische Hilfe von einem eingetroffenen Rettungswagen.

Beide Räuber trugen Masken. Einer der Verdächtigen hatte eine dunkelbraune Jacke an. Der andere trug eine helle Jacke.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Personen, die möglicherweise Informationen zu den Verdächtigen haben oder verdächtige Vorfälle in der Nähe der Frankenfeldstraße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 bei der Polizei zu melden. (ap)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 12625 Fälle waren. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Situation in Nordrhein-Westfalen besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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