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Mönchengladbach: Raubdelikt in der Innenstadt

Ein 19-jähriger wurde von einer Gruppe Männer überfallen und ins Gesicht geschlagen. Die Polizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Früh am Samstagmorgen, dem 28. Februar, ereignete sich gegen 4.15 Uhr ein Raub am Sonnenhausplatz.

Der 19-jährige Geschädigte gab an, dass er von fünf oder sechs männlichen Personen nach Bargeld gefragt wurde. Um zu zeigen, dass er keines dabei hatte, zog er sein Portemonnaie heraus. Einer der Männer schlug ihm daraufhin ins Gesicht und nahm das Portemonnaie an sich. Die Gruppe entfernte sich.

Ein Rettungswagen brachte den 19-Jährigen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Polizeikräfte suchten in der Nähe nach den Verdächtigen. Einige Personen wurden angetroffen, aber ihre Beteiligung ist derzeit unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall.

Laut einer Passantin handelt es sich bei dem Haupttäter um einen jungen Mann, der etwa 17 Jahre alt und 1,70 Meter groß ist. Er hat schwarze lockige Haare und trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke. (et)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8.073 auf 9.103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.238 auf 8.213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 auf 4.163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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