Am Sonntag wurden in Mönchengladbach und Niederkrüchten drei Tankstellen überfallen. Die Kriminalpolizei sucht nun dringend nach Zeugen für die Taten.
Mönchengladbach: Raubüberfälle auf Tankstellen, Polizei sucht dringend nach Zeuginnen und Zeugen.

Mönchengladbach/Niederkrüchten (ost)
Am Sonntag, den 9. August, wurden in Mönchengladbach und Niederkrüchten innerhalb kurzer Zeit drei Tankstellen überfallen. In zwei Fällen flüchteten die beiden Verdächtigen danach mit einem Motorroller. Die Polizei prüft mögliche Verbindungen zwischen den Taten und bittet um Zeugenaussagen.
Der erste Überfall fand gegen 3.45 Uhr an einem Autohof am Marie-Bernays-Ring in Mönchengladbach-Güdderath statt. Weitere Informationen dazu wurden von der Polizei Mönchengladbach bereits in folgender Meldung veröffentlicht: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6329843
Gegen 13 Uhr kam es dann zu einem weiteren Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Friedensstraße in Mönchengladbach. Laut bisherigen Erkenntnissen näherte sich der Täter zu Fuß von der Zoppenbroicher Straße und betrat die Tankstelle. Mit einem Messer und Pfefferspray forderte er die Kasseninhalte heraus. Er erbeutete einen Geldbetrag im dreistelligen Bereich.
Danach flüchtete der maskierte Verdächtige zu Fuß in Richtung Römerstraße über die Friedensstraße. Er wird als männlich, ca. 1,85 Meter groß und schlank beschrieben. Zur Tatzeit trug er schwarze Kleidung.
Gegen 13.45 Uhr wurde schließlich eine Tankstelle in der Erkelenzer Straße in Niederkrüchten überfallen. Ein dunkel gekleideter und maskierter Täter betrat die Tankstelle und bedrohte eine Angestellte mit einem Messer. Er forderte Bargeld und erbeutete einen dreistelligen Betrag. Ein Zeuge, der zwischenzeitlich in die Tankstelle kam, wurde vom Täter mit Pfefferspray verletzt.
Vor dem Gebäude wartete ein zweiter Unbekannter auf einem schwarzen Motorroller. Nach dem Überfall stieg der Verdächtige auf das Fahrzeug und beide flüchteten in Richtung Meerbeck.
Die Polizei untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den drei Raubüberfällen gibt.
Die Polizei fragt:
Hinweise zu den Raubüberfällen an den Tankstellen Marie-Bernays-Ring und Friedensstraße nimmt die Polizei Mönchengladbach unter 02161-290 entgegen. Hinweise zum Überfall auf die Tankstelle in Niederkrüchten nimmt das Kriminalkommissariat 2 in Dülken unter 02162/377-0 entgegen.(wg/ap).
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 gab es 11270 aufgezeichnete Fälle, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls gestiegen ist, gab es insgesamt mehr Verdächtige im Jahr 2023 (9103) im Vergleich zu 2022 (8073). Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023 angestiegen ist. Trotz dieser Zunahme bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 12625 Fällen lag.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








