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Mönchengladbach: Raubüberfall auf Kiosk in Gladbacher Innenstadt

Die Polizei sucht Zeugen für einen Raubüberfall auf einen Kiosk. Zwei maskierte Täter erbeuteten einen vierstelligen Geldbetrag und flüchteten zu Fuß.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die Informationen zu einem Raubüberfall auf einen Kiosk an der Hittastraße in der Nähe des Geroweihers haben.

Gestern Abend, dem 18. Februar, gegen 20 Uhr drangen nach bisherigen Erkenntnissen zwei maskierte Verdächtige in den Kiosk eines 72-Jährigen ein. Einer der Männer bedrohte den Besitzer mit einer Machete, der andere mit einer Pistole, bevor sie die Geldkassette an der Kasse stahlen und damit den Kiosk verließen. Nach Zeugenaussagen flüchteten die Unbekannten zu Fuß in Richtung Turmstraße. Eine sofortige Fahndung durch die Einsatzkräfte verlief ergebnislos.

Der 72-Jährige blieb unverletzt. In der gestohlenen Geldkassette befand sich ein Betrag im vierstelligen Bereich.

Die Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben: Einer der Männer war etwa 1,90 Meter groß, schlank, trug eine schwarze Jacke mit Kapuze und einer schwarzen Mütze darunter, eine blaue Jeans und schwarz-weiße Turnschuhe. Der andere Unbekannte war etwa 1,70 Meter groß, trug ebenfalls eine schwarze Jacke mit Kapuze und eine schwarze Jogginghose mit heller Verzierung. Beide Verdächtigen waren vermummt.

Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 bei der Polizei zu melden. (sts)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Nordrhein-Westfalen hatte somit im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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