Ein 14-jähriger Rollerfahrer versuchte gestern, einer Polizeikontrolle zu entkommen, beging zahlreiche Verkehrsverstöße und wurde schließlich von den Beamten gestellt.
Mönchengladbach: Rheydter Innenstadt | 14-Jähriger auf Roller vor Polizei

Mönchengladbach (ost)
Ein 14-jähriger Fahrer eines Rollers versuchte gestern, am 23. August, einer Polizeikontrolle zu entkommen und beging dabei viele Verkehrsverstöße.
Ein Polizeiauto bemerkte gegen 11.30 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße / Limitenstraße einen Rollerfahrer, der bei Rot über die Ampel fuhr. Die Polizisten entschieden daraufhin, den Fahrer zu überprüfen. Sie folgten ihm und gaben Anhaltezeichen, schalteten das Blaulicht ein und machten über den Außenlautsprecher auf sich aufmerksam, woraufhin der 14-Jährige die Flucht durch die Rheydter Innenstadt ergriff. Er überfuhr mehrere rote Ampeln, fuhr in einer Einbahnstraße in entgegengesetzter Richtung, fuhr teilweise auf dem Gehweg mit seinem Roller und durch eine Fußgängerzone. In der Gartenstraße setzte der Jugendliche seine Flucht schließlich zu Fuß fort, bevor Einsatzkräfte ihn kurz darauf in einem Hinterhof auf der Gartenstraße fanden und festnahmen.
Die Polizisten brachten den 14-Jährigen zur Polizeiwache Rheydt und übergaben ihn dort den Erziehungsberechtigten. Er hat keine gültige Fahrerlaubnis.
Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. (sts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








