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Mönchengladbach: Sicherheit von Fußgängern im Fokus

Die Polizei Mönchengladbach verstärkte vom 16. bis 22. September 2026 die Sicherheit von Fußgängern und kontrollierte E-Scooter, Pedelecs und E-Bikes. Ziel war es, Verkehrsunfälle zu verhindern und das Bewusstsein für ungeschützte Verkehrsteilnehmende zu schärfen.

Foto: unsplash

Mönchengladbach (ost)

Während der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion “ROADPOL Safety Days” hat die Polizei Mönchengladbach vom 16. bis 22. September 2026 die Sicherheit von Fußgängern und die Kontrolle von E-Scootern, Pedelecs und E-Bikes verstärkt ins Visier genommen. Das Ziel war es, Verkehrsunfälle zu vermeiden, das Bewusstsein für ungeschützte Verkehrsteilnehmer zu schärfen und für mehr Rücksichtnahme auf sie zu werben.

Bei den Kontrollen wurde die Verkehrsdirektion unter anderem von den Polizeiwachen in Mönchengladbach und Rheydt unterstützt. Neben uniformierten Einsatzkräften waren auch zivile Polizeibeamte im Einsatz. Bei der Auswahl der Kontrollstellen lag ein besonderer Schwerpunkt auf Straßen und Wegen, die von ungeschützten Verkehrsteilnehmern genutzt werden. Dabei wurden sowohl Hinweise von Bürgern als auch Erkenntnisse aus der Verkehrsunfallstatistik berücksichtigt. Zu den Kontrollschwerpunkten gehörten die Hindenburgstraße, der Sonnenhausplatz, der Europaplatz, der Platz der Republik und der Rahracker.

Neben dem allgemeinen Verhalten im Straßenverkehr überprüften die Einsatzkräfte insbesondere die Fahrtüchtigkeit der Fahrer und die ordnungsgemäße Inbetriebnahme der genutzten Fahrzeuge. Festgestellte Verstöße wurden konsequent geahndet. Darüber hinaus nutzten die Beamten die Kontrollen für verkehrsdidaktische Gespräche, um die Verkehrsteilnehmer für ihre Verantwortung anderen gegenüber – insbesondere Fußgängern – zu sensibilisieren. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den Fahrern von E-Scootern.

Der 17. September fiel auch in diese Schwerpunktwoche als “Tag ohne Verkehrstote”. Insgesamt wurden an diesem Tag zwischen 15 und 23 Uhr 24 Maßnahmen ergriffen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz für Elektrokleinstfahrzeuge (6 x), Rotlichtverstößen (3 x) und Handyverstößen (5 x). Sieben Mal wurde beispielsweise auch ein Verwarngeld verhängt, weil E-Scooter mit zwei Personen besetzt waren.

Die Polizei Mönchengladbach wird auch nach der Aktionswoche an bekannten Unfall- und Beschwerdepunkten präsent sein und die Verkehrssicherheit durch gezielte Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen weiter stärken. Sie appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Verkehrsregeln einzuhalten und besondere Vorsicht gegenüber ungeschützten Verkehrsteilnehmern walten zu lassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) relativ selten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 (87,36%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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