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Mönchengladbach: Verdacht auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen

Zwei Fahrzeuge und Führerscheine sichergestellt – Ermittlungen gegen Fahrer im Alter von 22 und 30 Jahren laufen.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Zwei Fahrzeuge wurden am Donnerstagabend, dem 10. September 2026, von zivilen Polizeibeamten im Stadtgebiet Mönchengladbach entdeckt, die anscheinend ein Rennen gefahren sind. Gegen die beiden Fahrer wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Um 23:35 Uhr führten verdeckte Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle auf der Speicker Straße durch. Währenddessen passierten ein Cupra und ein BMW die Kontrollstelle mit deutlich hoher Geschwindigkeit.

Die Beamten verfolgten die beiden Fahrzeuge mit dem zivilen Streifenwagen. Dabei stellten sie im Baustellenbereich der Waldnieler Straße eine Geschwindigkeit von etwa 90 km/h fest, obwohl nur 30 km/h erlaubt sind.

Die Fahrzeuge fuhren dann weiter auf die Autobahn 61 in Richtung Koblenz. Dort beobachteten die Beamten, wie die Fahrzeuge sich mehrmals mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gegenseitig überholten. Bei erlaubten 120 km/h wurden Geschwindigkeiten von etwa 180 km/h festgestellt.

An der Ausfahrt Güdderath verließen beide Fahrzeuge die Autobahn. Auf dem Marie-Bernays-Ring konnten die zivilen Polizeibeamten die Fahrzeuge stoppen und die Fahrer überprüfen. Es handelt sich um Männer im Alter von 22 und 30 Jahren.

Die Polizei stellte die beiden Fahrzeuge sowie die Führerscheine der Fahrer sicher und leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Dabei gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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