Polizei klärt weitere Taten auf. Zwei Männer im Polizeigewahrsam, werden einem Haftrichter vorgeführt.
Mönchengladbach: Verdächtige festgenommen nach Ladendiebstahl

Mönchengladbach (ost)
Am Dienstag, den 20. Oktober, wurden von Polizeibeamten in der Innenstadt von Mönchengladbach zwei Männer vorläufig festgenommen, nachdem sie gemeinsam einen Ladendiebstahl begangen hatten.
Etwa um 14 Uhr wies der Filialleiter eines Geschäfts in der Viersener Straße eine Streifenwagenbesatzung in der Hindenburgstraße auf einen Mann hin, der zu Fuß in Richtung Abteistraße ging. Die Beamten holten den Mann ein und führten eine Kontrolle durch.
Es wird angenommen, dass der 42-jährige Mann zuvor zusammen mit einem anderen Tatverdächtigen mehrere Powerbanks aus dem Geschäft gestohlen hat. Der zweite Verdächtige, ein 36-jähriger Mann, befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Laden und wurde dort von den Beamten angetroffen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen geht die Polizei von einem gemeinschaftlichen und gewerbsmäßigen Diebstahl aus. Beide Männer wurden im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens festgenommen und in Gewahrsam genommen. Dort fand auch ihre erkennungsdienstliche Behandlung statt. Beide Männer werden am Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt.
Im Laufe der weiteren polizeilichen Untersuchungen ergaben sich Hinweise darauf, dass die beiden Tatverdächtigen möglicherweise auch für weitere Ladendiebstähle in den letzten Wochen verantwortlich sind. (ap)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75. Besorgniserregend ist auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








