Ein Mann meldet Diebstahl, wird wegen Haftbefehl verhaftet und wartet auf Gerichtsverhandlung in Justizvollzugsanstalt
Mönchengladbach: Verdächtiger stellt sich selbst, landet in Untersuchungshaft

Hennef (ost)
Am Mittag des Dienstes (28. Juli) kam ein 34-jähriger Mann aus Mönchengladbach in die Polizeiwache in Hennef, um den Diebstahl seines Fahrrades anzuzeigen. Während der Aufnahme der Anzeige überprüfte der Beamte die Identität des Mannes aus Mönchengladbach. Es stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Bonn nach ihm mit einem Haftbefehl sucht. Der Verdacht lautet: Er soll im letzten Jahr an einem Einbruch in eine Wohnung beteiligt gewesen sein.
Nachdem die Anzeige erstattet wurde, wurde der Mann von dem Beamten verhaftet. Jetzt wartet er in einer Justizvollzugsanstalt auf seinen Gerichtstermin. (Bi)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Einbrüchen verzeichneten, war Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen im Jahr 2023 ebenfalls stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








