Drei Verletzte und erhebliche Verkehrsbehinderungen nach schwerem Unfall mit sechs Fahrzeugen, Alkoholisierter Fahrer ohne Führerschein beteiligt
Mönchengladbach: Verkehrsunfall auf A 57 Richtung Nijmegen in Neuss

Düsseldorf (ost)
Am Dienstag, dem 13. Januar 2026, um 19:59 Uhr
Ein schwer und ein leicht verletzter Verkehrsteilnehmer sind die Folgen eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend auf der A 57 Richtung Nijmegen in der Nähe des Rastplatzes Nievenheim ereignete. Insgesamt wurden sechs Fahrzeuge stark beschädigt.
Nach ersten Untersuchungen fuhr ein 35-jähriger polnischer Staatsbürger, der in Mönchengladbach lebt, mit seinem Mercedes auf der A 57. Aus unbekannten Gründen fuhr er auf dem linken Fahrstreifen auf den vor ihm fahrenden Audi einer 46-jährigen Frau aus Düsseldorf auf. Beide Fahrzeuge kamen dann auf der Fahrbahn zum Stillstand. Ein 49-jähriger Mann aus Neuss erkannte die Unfallstelle zu spät und prallte mit seinem Lotus gegen den stehenden Audi und den Mercedes. Danach berührte er noch zwei weitere Autos. Ein sechstes Fahrzeug wurde von herumfliegenden Trümmerteilen getroffen und beschädigt.
Der 35-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, um stationär behandelt zu werden. Vor Ort wurde Alkoholgeruch in seinem Atem festgestellt, und Zeugen beobachteten, wie er möglicherweise Alkohol konsumierte. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Auch die 46-jährige Audi-Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, um intensivmedizinisch behandelt zu werden. Lebensgefahr konnte bei ihr nicht ausgeschlossen werden. Der 49-jährige Mann aus Neuss verletzte sich leicht und wurde nach ambulanter Behandlung entlassen. Ein Rettungshubschrauber landete mit einem Notarzt am Unfallort.
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Neuss sicherte die Unfallspuren vor Ort. Die Richtungsfahrbahn Nijmegen war aufgrund der Unfallspurensicherung und der Reinigungsarbeiten noch bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59%. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








