Radfahrer verletzt. Nach einem Zusammenstoß mit einem E-Scooter-Fahrer sucht die Polizei Zeugen. Der flüchtige Fahrer ließ den Leih-E-Scooter zurück und entkam zu Fuß.
Mönchengladbach: Verkehrsunfallflucht in Rheydt

Mönchengladbach (ost)
Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem E-Scooter-Fahrer am Samstag, den 12. September, bittet die Polizei nun um Zeugenaussagen sowie um Hinweise auf den flüchtigen E-Scooter-Fahrer.
Ein 34-jähriger Radfahrer gab an, dass er gegen 21.30 Uhr auf dem Radweg der Gartenstraße in Richtung Rheydter Innenstadt unterwegs war, als gleichzeitig ein E-Scooter mit zwei Männern neben ihm auf der Straße fuhr. Der Fahrer des E-Scooters lenkte diesen in Höhe eines Autohauses auf den Radweg und kollidierte dabei mit dem Radfahrer, woraufhin beide stürzten.
Nach dem Unfall hoben der E-Scooter-Fahrer und sein Begleiter das Fahrrad des 34-Jährigen auf. Als sie hörten, dass er die Polizei rufen wollte, flüchteten die beiden zu Fuß und ließen den Leih-E-Scooter zurück.
Der 34-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch den Unfall. Er beschrieb die beiden unbekannten Männer wie folgt: Beide waren etwa 30 bis 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und trugen schwarze Kleidung. Der E-Scooter-Fahrer hatte einen Drei-Tage-Bart, der Beifahrer einen Vollbart.
Personen, die relevante Informationen haben, sowie der beteiligte E-Scooter-Fahrer werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 bei der Polizei zu melden. (sts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








