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Mönchengladbach: Zweimal E-Scooter-Fahrt untersagt

Die Polizei stoppte einen berauschten 21-Jährigen und eine alkoholisierte 60-Jährige auf ihren E-Scootern. Beide mussten Blutproben abgeben und wurden vorerst von der Weiterfahrt abgehalten.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Die Polizei in Mönchengladbach hat einem 21-jährigen Mann und einer 60-jährigen Frau die Weiterfahrt mit dem E-Scooter untersagt, da der Mann betrunken und die Frau alkoholisiert unterwegs waren.

Am Donnerstag, den 31. Juli, war die 60-jährige E-Scooter-Fahrerin gegen 19 Uhr auf der Großheide-Straße unterwegs. Dort stürzte sie und zog sich leichte Verletzungen zu. Während der Unfallaufnahme wirkte die Frau auf die Polizisten alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest war positiv.

Die Polizisten brachten die Frau in ein Krankenhaus, wo ihr eine diensthabende Ärztin eine Blutprobe entnahm. Danach blieb die 60-jährige zur Behandlung und Ausnüchterung ambulant im Krankenhaus.

An der Kreuzung Neusser Straße / Kranzstraße kontrollierte ein Streifenwagenteam einen 21-jährigen E-Scooter-Fahrer, da er durch unsichere Fahrweise auffiel. Ein freiwilliger Drogenvortest ergab positiv auf Cannabis und Kokain.

Ein Bereitschaftsarzt entnahm dem Mann auf der Wache eine Blutprobe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige entlassen. Er durfte den E-Scooter jedoch erst nach vollständiger Ausnüchterung wieder benutzen. (km)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 73.917 Fällen, ist die Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen weiterhin ein herausforderndes Thema.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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