Ein 18-jähriger Mann verstarb bei einem schweren Verkehrsunfall, als sein PKW mit einer Regionalbahn zusammenstieß. Der Unfall fand am 12.02.2026 in Alpen-Menzelen statt.
Moers: Alpen – Regionalbahn kollidiert mit PKW

Alpen (ost)
Am 12.02.2026 um etwa 18:15 Uhr ereignete sich in Alpen-Menzelen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Zug mit einem Auto zusammenstieß und eine Person starb. Ein junger Mann aus Alpen, 18 Jahre alt, fuhr mit einem Auto auf der Straße Jägerruh und wollte den unbeschrankten Bahnübergang in Richtung Xantener Straße (B57) überqueren. Auf dem Bahnübergang kollidierte er mit der Regionalbahn (RB31), die von Xanten in Richtung Moers unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto in ein angrenzendes Feld geschleudert. Der Fahrer, 18 Jahre alt, wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Kamp-Lintfort gebracht. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen. Eine Zugbegleiterin erlitt leichte Verletzungen. Die insgesamt 19 Insassen des Zuges und der Zugführer blieben unverletzt. Die Straße Jägerruh und die Bahnstrecke Moers – Xanten waren bis kurz vor 00:00 Uhr gesperrt, während die Unfallaufnahme durchgeführt wurde. Die Unfallaufnahme wurde von einem Team der KPB Kleve, der Bundespolizei und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn unterstützt. Auch ein Notfallseelsorger war vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, endeten lediglich mit Sachschaden, was einen Anteil von 87,36% ausmacht. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts (55.296 Fälle, 8,68%), gefolgt von außerorts (17.437 Fälle, 2,74%) und auf Autobahnen (6.889 Fälle, 1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








