Heute Morgen brachen zwei Personen gewaltsam in ein Lebensmittelgeschäft ein und lösten die Alarmanlage aus. Die Polizei nahm zwei 20-jährige Männer vorläufig fest.
Moers: Einbruch in Lebensmittelmarkt, Polizei sucht Zeugen

Moers (ost)
Früh heute Morgen (10.04.) um 02:20 Uhr brachen zwei Unbekannte gewaltsam in ein Lebensmittelgeschäft in der Homberger Straße ein.
Dabei lösten sie den Alarm aus. Nach kurzer Zeit verließen beide das Geschäft.
Bei ihrer Ankunft vor dem Geschäft konnte die Polizei ein Auto mit zwei Insassen feststellen. Das Fahrzeug setzte sich in Bewegung, als der Streifenwagen näher kam.
Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt über die Homberger Straße stoppte das Auto. Im Fahrzeug wurden zwei 20-jährige Männer aus Duisburg angetroffen. Die Beamten nahmen die beiden vorläufig fest und brachten sie zur Polizeiwache Süd in Moers.
Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Die Polizei beschlagnahmte das Auto. Der 20-jährige Fahrer besaß zudem keine Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Süd in Moers zu melden, Tel.: 02841 / 171-0.
BH/260410-0220
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls gestiegen ist, von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023, bleibt die Anzahl der Verdächtigen hoch. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 3.069 Verdächtige, darunter 2.614 Männer, 455 Frauen und 1.451 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








