Einsatzkräfte der Feuerwehr waren gestern bei schwerem Unfall im Einsatz. Trotz schneller Versorgung verstarben die Patienten im Krankenhaus.
Moers: Feuerwehr Dinslaken stark gefordert

Dinslaken (ost)
Am 27.06.2026 um 07:38 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken in die Hagenstraße/Feldstraße gerufen. Dies wurde gestern bereits erwähnt. Aufgrund der Information der Leitstelle über zwei schwer verletzte Kinder, wurden neben dem Rettungsdienst alle hauptamtlichen Einsatzkräfte zur Einsatzstelle geschickt. Der Feuerwehrleiter übernahm vor Ort die Einsatzleitung, während ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst und ein leitender Notarzt die medizinische Erstversorgung koordinierten. Trotz der qualifizierten Versorgung durch vier weitere Notärzte und viele Rettungsdienstmitarbeiter sind die Patienten im Krankenhaus verstorben. Ersthelfer hatten bereits vor dem Eintreffen Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen.
Die Patienten wurden schnell in umliegende Krankenhäuser gebracht, so dass ein angeforderter Rettungshubschrauber umkehren konnte, da alle Patienten bereits auf dem Weg ins Krankenhaus waren.
Ursprünglich waren 4 Personen betroffen: 2 Kinder wurden als lebensbedrohlich verletzt eingestuft, eine Frau hatte mittelschwere Verletzungen und ein Kind blieb unverletzt. Zeugen und Ersthelfer wurden von der Feuerwehr in einem nahegelegenen Kiosk betreut. Gegen 09:00 Uhr war die Versorgung der Verletzten abgeschlossen. Anschließend wurde den Zeugen ein Transport zur psychosozialen Betreuung auf der Hauptwache angeboten und durchgeführt.
Nach dem Einsatz wurden die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte auf der Feuer- und Rettungswache Hünxer Straße vom PSU-Team betreut. Dank der guten Nachsorge konnten viele Kollegen ihren Dienst fortsetzen. Freie Kräfte übernahmen zusätzliche Dienste und Mitglieder des Löschzuges Stadtmitte besetzten Fahrzeuge.
Die Feuerwehr unterstützte über den Tag die psychosoziale Betreuung und Seelsorge für Schüler und Lehrer an zwei Schulen. Das PSU-Team war abends erneut an der Einsatzstelle, um den Einsatzkräften Hilfe anzubieten.
Gleichzeitig wurde um 10:58 Uhr die Betreuungsplatz-Bereitschaft 500 für die Kampfmittelentschärfung in Moers alarmiert. Die Feuerwehr Dinslaken richtete auf der Hauptwache einen Bereitstellungsraum ein. Fahrzeuge der Feuerwehr, des DRK Dinslaken-Voerde-Hünxe und der Malteser Wesel begaben sich nach Moers, um bei der Evakuierung des Bethanien-Krankenhauses zu helfen. Auf die Berichterstattung der Stadt Moers wird verwiesen. Einige Kräfte kehrten erst in den frühen Morgenstunden vom Einsatz zurück.
Zusätzlich wurden zwei Feuerwehrführungskräfte von 20:30 bis 01:00 Uhr in die Einsatzleitung des Kreises Wesel entsandt, um dort Stabsaufgaben zu übernehmen.
In Bezug auf den Einsatz in der Hagenstraße/Feldstraße waren der Rettungsdienst, die hauptamtlichen Einsatzkräfte, der Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst der Feuerwehr Duisburg, die Polizei, die Krankenhäuser, die Kreisleitstelle Wesel, das PSU-Team des Kreises Wesel und Notfallseelsorger im Einsatz. Der Leiter der Feuerwehr Dinslaken, David Marten, dankt allen Beteiligten und Ersthelfern sowie den nachsorgenden Einheiten.
Heute war erneut das PSU-Team zur psychosozialen Unterstützung auf der Feuer- und Rettungswache, um den eingesetzten Kollegen Gesprächsmöglichkeiten anzubieten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








