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Moers: Neues Löschwasserkonzept in Rheurdt

Die Feuerwehr in Rheurdt investiert in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger durch neue Löschwasserquellen und modernisierte Fahrzeugtechnik.

Einer der neuen Löschwasserbrunnen in Saelhuysen im Betrieb, davor eines der beiden neuen Löschfahrzeuge LF10, v.l.n.r. Marc Niessing (Löscheinheitsführer Rheurdt, Frank Diepers (Löscheinheitsführer Schaephuysen), Dirk Ketelaers (Bürgermeister), Markus Gehrmann (Leiter der Feuerwehr). Foto: Galka
Foto: Presseportal.de

Rheurdt (ost)

Um eine effiziente Feuerwehr zu gewährleisten, ist eine zuverlässige Löschwasserversorgung unerlässlich. In Rheurdt stehen der Feuerwehr verschiedene Entnahmestellen für Löschwasser zur Verfügung. Besonders wichtig sind die Tanks der Fahrzeuge, Feuerlöschbrunnen und Unterflurhydranten. Letztere sind oval geformte Deckel auf Straßen und Gehwegen. Über sie kann die Feuerwehr direkt auf das Trinkwassernetz zugreifen. Feuerlöschbrunnen, die im gesamten Gemeindegebiet verteilt sind und durch ein gebogenes Rohr auffallen, fördern Grundwasser für die Brandbekämpfung. Und die Fahrzeugtanks in den Löschfahrzeugen liefern selbst mehrere tausend Liter Wasser zur Einsatzstelle. Alle diese Wasserquellen bedeuten für die Feuerwehr eine schnelle und saubere Wasserversorgung. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten sie schnelle und effiziente Hilfe im Notfall.

Investitionen in die Sicherheit der Bevölkerung

In den letzten Jahren haben die Gemeinde Rheurdt und die Freiwillige Feuerwehr weitere Maßnahmen ergriffen, um die Löschwasserversorgung weiter zu verbessern. Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro wurde ein neues Konzept erarbeitet, um Lücken im Versorgungsnetz zu identifizieren und zu schließen. Basierend darauf hat die Gemeinde gezielt investiert: Fünf neue, ergiebige Löschwasserbrunnen wurden gebohrt und in Betrieb genommen – in Saelhuysen, Bergdahlsweg, Littard und zweimal am Landwehrweg in Rheurdt. Dadurch sind zuvor unterversorgte Bereiche nun abgesichert. Auch die Fahrzeugtechnik wurde in den letzten Jahren nach und nach modernisiert. Mit den drei neuesten Einsatzfahrzeugen, die die Gemeinde für die Löscheinheiten Rheurdt und Schaephuysen beschafft hat, wurden leistungsstarke Fahrzeuge mit Wassertanks von jeweils über 2.000 Litern Fassungsvermögen geliefert. Ein Allradantrieb macht die Fahrzeuge geländegängig und stellt sicher, dass auch entlegene Einsatzorte in Wald und Wiesen schnell mit ausreichend Wasser versorgt werden können. Zusätzliche Sonderfahrzeuge können ebenfalls eingesetzt werden: Der Gerätewagen Logistik (GW-L2) in Schaephuysen kann bis zu 1.000 Meter Schlauchleitung verlegen. Eine bereits vorbereitete Leitung wird während der Fahrt von der Ladefläche abgelassen. Das Katastrophenschutzfahrzeug (LF20-KatS) in Rheurdt kann dank einer ähnlichen Verlegetechnik weitere 320 Meter erreichen. Durch Pumpen kann Wasser von einer Entnahmestelle über die Leitung bis zur Brandstelle gefördert werden. Und falls noch mehr Wasser vor Ort benötigt wird, kann die Feuerwehr Rheurdt jederzeit auf die Unterstützung des Kreises Kleve und umliegender Gemeinden zurückgreifen. Überörtlich stehen weitere große Tanklöschfahrzeuge bereit – beispielsweise in Wachtendonk, Kempen, Neukirchen-Vluyn, Moers, Kamp-Lintfort oder Rheinberg.

Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung

Die Feuerwehr bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, die Hydrantendeckel in ihrer Straße freizuhalten – sowohl von parkenden Autos, Schlamm und Pflanzen als auch insbesondere im Winter von Schnee und Eis. Auch Löschbrunnen sollten nicht blockiert werden. Damit unterstützen Sie die Feuerwehr dabei, im Notfall ohne Verzögerung Wasser zu entnehmen – und sichern wertvolle Sekunden, die ausschlaggebend sein können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Im Jahr 2023 gab es 450 Verkehrstote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte in Nordrhein-Westfalen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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