Ein 26-jähriger Mann aus Moers wurde festgenommen, nachdem er in den letzten zwei Wochen mehrere Raubüberfälle auf Geschäfte in Duisburg begangen haben soll.
Moers: Polizei Duisburg nimmt Tatverdächtigen nach Raubüberfällen fest

Duisburg (ost)
Während intensiver Ermittlungen hat die Polizei Duisburg am Samstagnachmittag (6. Dezember, 14:55 Uhr) einen 26-jährigen Mann aus Moers festgenommen, der verdächtigt wird, in den letzten zwei Wochen mehrere Raubüberfälle auf Duisburger Geschäfte begangen zu haben. Durch gute Personenbeschreibungen und Aufnahmen von Überwachungskameras konnten verdeckte Einsatzkräfte den Mann an der Tiefgarage am König-Heinrich-Platz identifizieren und festnehmen. Der Verdächtige trug dabei noch die Kleidung, die er bei einem Raubüberfall am selben Tag verwendet haben soll.
Während der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Einsatzkräfte unter anderem ein Messer, Bargeld und Betäubungsmittel. Die Polizisten brachten den Mann aus Moers daraufhin ins Polizeigewahrsam. Am Sonntag (7. Dezember) wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Die Raubüberfälle zusammengefasst: Der Verdächtige soll seit dem 30. November in mindestens vier Fällen mit einem Messer bewaffnet Bargeld von Angestellten gefordert haben. Die letzte Tat beging er am Samstagmittag (6. Dezember, 11:45 Uhr) in einem Textilhandel-Geschäft in der Von-der-Mark-Straße in Meiderich. Zu den weiteren Vorfällen zählen:
Ob der 26-jährige Mann noch für weitere Taten verantwortlich ist, wird weiterhin im Rahmen der laufenden Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 13 überprüft.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








