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Moers – Raubüberfall auf Kiosk, Polizei sucht Zeugen

Am Dienstagmorgen versuchte ein Mann, bewaffnet mit einer Schusswaffe, in ein Kiosk einzudringen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Moers (ost)

Am Dienstagmorgen (12.05.) ereignete sich gegen 08:25 Uhr ein versuchter Raubüberfall auf einen Kiosk in der Kirschenallee.

Ein bislang unbekannter Täter versuchte zunächst, über den verschlossenen Eingang, der nur für autorisierte Personen zugänglich ist, in den Kiosk einzudringen. Der Verkauf erfolgt ausschließlich über ein Verkaufsfenster, das zur Kirschenallee hin ausgerichtet ist.

Der Unbekannte klopfte an die Eingangstür des Kiosks, woraufhin die 62-jährige Angestellte aus Moers die Tür öffnete. Der Täter verlangte unter Vorhalt einer Schusswaffe Einlass in den Kiosk. Die 62-Jährige drängte den Täter beherzt beiseite und verschloss die Tür, woraufhin der Unbekannte zu Fuß in Richtung Ernst-Holla-Straße flüchtete.

Die Fahndung der Polizei nach dem unbekannten Tatverdächtigen verlief ergebnislos.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Ca. 165-170 cm groß, schlank, dunkel gekleidet mit einem schwarzen Schal, der über das Gesicht gezogen ist.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Informationen über den unbekannten Täter haben und verdächtige Beobachtungen in der Gegend zur Tatzeit gemacht haben, sich bei der Polizeiwache Süd in Moers unter der Telefonnummer 02841-171 0 zu melden.

/cd Ref. 260512-0955

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 auf 9.103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.238 auf 8.213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 auf 4.163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Raubüberfällen im Jahr 2023 verzeichneten – 12.625 Fälle – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Kriminalitätsrate.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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