Zwei unbekannte Männer versuchten, einen Kiosk zu überfallen. Einer hielt eine Schusswaffe, der andere setzte Pfefferspray ein.
Moers – Versuchter Raubüberfall auf Kiosk

Moers (ost)
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag versuchten zwei bislang unbekannte Verdächtige gegen 00:45 Uhr einen Kiosk in der Zwickauer Straße zu überfallen.
Zwei Männer, deren Identität noch nicht bekannt ist, näherten sich zuerst auf E-Scootern dem Kiosk, die aus Richtung Donaustraße kamen. Ein 31-jähriger Angestellter aus Moers stand zu diesem Zeitpunkt vor dem Kiosk und sah, dass einer der Verdächtigen eine Schusswaffe in der Hand hielt.
Vor dem Kiosk verlangte der Unbekannte Zugang zum Kiosk und die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse, was der Angestellte ablehnte.
Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Unbekannten und dem Angestellten des Kiosks, bei der einer der Verdächtigen mindestens einmal mit der Schusswaffe in die Luft schoss. Der andere Verdächtige setzte Pfefferspray ein. Der 31-Jährige wurde durch die Auseinandersetzung und den Einsatz des Pfeffersprays leicht verletzt.
Die Tür des Kiosks wurde beschädigt, aber die Tatverdächtigen konnten nicht eindringen. Sie flüchteten ohne Beute auf E-Scootern in Richtung Jahnstraße/Moselstraße.
Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Etwa 20-30 Jahre alt, schlank, in schwarzer Kleidung, mit schwarzer Gesichtsmaske und Kapuze.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Informationen zu den Verdächtigen haben oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Polizeiwache Süd in Moers unter der Telefonnummer 02841-171 0 in Verbindung zu setzen.
/cd Ref. 260807-0242
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – ist Nordrhein-Westfalen ebenfalls stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








