Ein 65-jähriger Pedelec-Fahrer wurde bei einem Dooring-Unfall in Niederkassel leicht verletzt. Er erlitt leichte Verletzungen und lehnte eine medizinische Behandlung vor Ort ab.
Mondorf: Pedelec-Fahrer leicht verletzt

Niederkassel (ost)
Am Abend des 23. Juli wurde ein 65-jähriger Pedelec-Fahrer bei einem Dooring-Unfall auf der Taunusstraße in Mondorf, einem Ortsteil von Niederkassel, leicht verletzt.
Nach den bisherigen Informationen fuhr der 65-jährige Niederkasseler gegen 20:30 Uhr mit seinem Pedelec auf der Taunusstraße in Richtung Wiedstraße, nachdem er von der Laurentiusstraße gekommen war. Zur gleichen Zeit parkte eine 24-jährige Niederkasselerin ihr Auto am rechten Straßenrand. Als die Frau die Fahrertür öffnete, war der Pedelec-Fahrer bereits neben dem Auto. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und prallte gegen die geöffnete Tür. Danach stürzte der Mann auf die Straße.
Der 65-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Er lehnte eine medizinische Behandlung vor Ort ab und kündigte an, selbstständig einen Arzt aufzusuchen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Gegen die 24-jährige Autofahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall eingeleitet.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren von Dooring-Unfällen. Die Folgen können besonders schwerwiegend für Radfahrer sein. Nicht nur die Fahrertür, sondern auch die Beifahrertür kann beim unachtsamen Öffnen zur Gefahr werden. Um solche Unfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei den sogenannten „Holländischen Griff“. Dabei wird die Fahrertür mit der rechten Hand oder die Beifahrertür mit der linken Hand geöffnet. Durch diese Bewegung dreht sich der Oberkörper automatisch in Richtung Straße oder Radweg, was es herannahenden Radfahrern erleichtert, erkannt zu werden. Radfahrer sollten beim Passieren von geparkten Fahrzeugen idealerweise einen Sicherheitsabstand von etwa einem Meter einhalten. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








