In den letzten Tagen ereigneten sich mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann, darunter ein Fall auf dem Fahrradweg der Berghausener Straße und ein beschädigter Infiniti FX30d in Monheim am Rhein.
Monheim am Rhein: Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Langenfeld / Monheim am Rhein (ost)
In den letzten Tagen hat die Polizei im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten verzeichnet:
Schon am Dienstag, den 8. September 2026, ereignete sich auf dem Radweg der Berghausener Straße bei Hausnummer 60 ein Verkehrsunfall. Um etwa 14:30 Uhr fuhr eine 71-jährige Hildenerin auf dem Radweg, der an der Hausnummer 60 endet. Ein Radfahrer aus Richtung Düsseldorfer Straße bog mit hoher Geschwindigkeit in den Radweg ein. Die 71-jährige musste abrupt ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei stieß sie gegen einen Poller und wurde verletzt. Der unbekannte Radfahrer verließ den Unfallort, ohne sich um die Frau zu kümmern. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Der unbekannte Radfahrer wird wie folgt beschrieben:
Hinweise werden von der Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 entgegengenommen.
Zwischen Montag, dem 14. September 2026, und Mittwoch, dem 16. September 2026, wurde auf der Tempelhofer Straße in Monheim am Rhein ein schwarzer Infiniti FX30d beschädigt. Der Fahrer des Autos parkte am Montag gegen 18 Uhr bei Hausnummer 1. Als er am Mittwoch gegen 7 Uhr zurückkehrte, entdeckte er einen frischen Unfallschaden an der linken Seite des Fahrzeugs. Der Unfallverursacher hatte sich entfernt, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Die Polizei schätzt den Schaden auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.
Hinweise werden von der Polizei in Monheim am Rhein unter der Telefonnummer 02173 9594-6350 jederzeit entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








