Eine Aktion zur Sensibilisierung für sicheres Motorradfahren wurde mit einem verunfallten Motorrad und einem Film über die Folgen schwerer Unfälle durchgeführt.
Motorrad-Präventionsaktion in Blankenheim-Ahrhütte

Blankenheim (ost)
Am Samstag, dem 8. August, fand eine Präventionsaktion für Motorradfahrer an der B 258 bei Blankenheim-Ahrhütte statt, unter dem Motto „Zwei Räder, ein Leben“.
Im Fokus standen die Risiken, denen insbesondere Motorradfahrer im Straßenverkehr ausgesetzt sind, sowie die Wichtigkeit einer vorausschauenden und sicheren Fahrweise.
Die kurvenreiche Strecke der B 258 ist bei vielen Motorradfahrern beliebt und birgt Gefahren, die nicht unterschätzt werden sollten.
Ein verunfalltes Motorrad wurde ausgestellt, um die möglichen Konsequenzen eines Unfalls zu verdeutlichen.
Die Besucher konnten anhand des stark beschädigten Motorrads sehen, wie schnell aus einer harmlosen Fahrt eine lebensbedrohliche Situation werden kann.
Statt nur mit Zahlen zu informieren, sollte das beschädigte Motorrad die Gefahren greifbar machen.
Ein Film über den Unfall wurde gezeigt, in dem verschiedene Betroffene zu Wort kamen, darunter der verunfallte Fahrer, Ärzte und Ersthelfer.
Der Film zeigte eindrücklich die Folgen eines schweren Unfalls für alle Beteiligten.
Die Verkehrsunfallprävention nutzte die Aktion, um mit den Motorradfahrern über sicheres Fahren zu sprechen.
Es ging darum, zu zeigen, dass Fahrspaß und Sicherheit vereinbar sind, wenn man die eigenen Grenzen und die Streckenbedingungen beachtet.
Die richtige Schutzkleidung ist entscheidend, um die Folgen eines Sturzes zu reduzieren.
Neben einem Helm sind Motorradbekleidung, Handschuhe und festes Schuhwerk wichtig für die Sicherheit.
Die Botschaft war klar: „Zwei Räder, ein Leben.“
Motorradfahrer tragen eine Verantwortung für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.
Angemessene Geschwindigkeit, Abstand und Rücksichtnahme sind entscheidend, um tragische Unfälle zu vermeiden.
Die Aktion sollte zum Nachdenken anregen: Sicherheit ist wichtiger als Geschwindigkeit.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








