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Motorradsaison beginnt im Kreis Borken

Die Polizei warnt vor steigendem Unfallrisiko für Motorradfahrer und appelliert an besondere Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

Ab dem 15. März 2026 startet in diesem Jahr erneut die Motorradsaison. Viele Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen nutzen die ersten sonnigen Tage, um ihre Maschinen aus dem Winterschlaf zu holen. Dadurch steigt auch wieder das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Motorradfahrer gehören aufgrund des fehlenden Schutzes zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Schon kleine Fehler oder Unaufmerksamkeiten können schwerwiegende Folgen haben. Die Polizei ruft daher alle Verkehrsteilnehmer eindringlich auf, besondere Vorsicht und Rücksicht walten zu lassen. Vor der ersten Fahrt sollten die Fahrzeuge technisch überprüft werden, insbesondere die Reifen (Druck und Profil), Bremsen (Funktionstest nach der Standzeit) und die Beleuchtung. Außerdem wird empfohlen, sich nach dem Winter langsam wieder an das Fahrverhalten zu gewöhnen und immer geeignete Schutzkleidung zu tragen. Die Polizei wird die Motorradsaison mit gezielten Kontrollen und Präventionsmaßnahmen begleiten. Das Ziel ist es, durch Aufklärung und Überwachung die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen. (sb)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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