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Motorradunfall auf L 144 in Bad Honnef

Eine 18-Jährige stürzt nach einem schweren Motorradunfall auf der L 144 in Bad Honnef eine Böschung hinunter.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am Sonntagabend (16.08.2026) fand gegen 18:45 Uhr auf der Landstraße 144 zwischen Himberg und Bad Honnef ein schwerer Verkehrsunfall statt, bei dem eine Motorradfahrerin lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die Fahrerin des Motorrads auf der abschüssigen Straße von Himberg in Richtung Bad Honnef. In einer Rechtskurve stürzte sie aus unbekannten Gründen. Während das Motorrad der 18-jährigen Frau mit geringem Schaden auf der Straße liegen blieb, fiel die Fahrerin den dahinterliegenden Abhang hinunter.

Ein aufmerksamer Augenzeuge, der kurz darauf die Unfallstelle passierte, entdeckte das Motorrad auf der Straße und stoppte sein Auto. Er fand die schwer verletzte Frau hinter der Leitplanke am Abhang. Der Mann rief die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber brachte die Motorradfahrerin zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Schmelztalstraße bis etwa 23:30 Uhr gesperrt. Die Bonner Polizei wurde von einem spezialisierten Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Wuppertal bei der Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs unterstützt.

Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter der 0228 15-0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de mit dem Verkehrskommissariat in Verbindung zu setzen. Die Ermittlungen zum Unfallverlauf dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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