Ein 21-jähriger Traktor-Fahrer hatte einen Unfall beim Ausbringen von Gülle. Ein 40-jähriger Mann überfiel und beraubte einen 39-Jährigen in seiner Wohnung. Opfer und Täter kannten sich.
Mühlenrahmede: Trecker, Betrüger und Schläge

Altena (ost)
Ein 21-jähriger Mann, der einen Traktor lenkte, hatte am Montagabend Glück im Unglück: Er wollte oberhalb von Mühlenrahmede Gülle auf einem steilen Feld verteilen. Durch das nasse Gras geriet er ins Rutschen und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Es rutschte den gesamten Hang hinunter und über die angrenzende Straße. Dort kippte der Traktor um und landete unterhalb der Straße vor einem Baum im Graben. Leicht verletzt wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle ab.
Ein 40-jähriger Verdächtiger wird beschuldigt, am Montag einen 39-jährigen Mann in seiner Wohnung an der Rahmedestraße überfallen und ihm Cannabis-Pflanzen gestohlen zu haben. Laut Angaben des Opfers trat der Angreifer die Wohnungstür ein, schlug ihm ins Gesicht und nahm die zwei Cannabis-Pflanzen mit. Während einer Nahbereichsfahndung fand die Polizei den Täter in seiner Wohnung. Der 39-Jährige wurde vom Rettungsdienst behandelt und zur ambulanten Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Opfer und Verdächtiger kannten sich. Die Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruchs und Raubes in Wohnungen.
Betrüger haben in den letzten Tagen offenbar erneut das Altenaer Telefonbuch durchforstet: Drei Altenaer (66, 79 und 85) erstatteten Anzeige wegen versuchten Betrugs. Es gab wahrscheinlich weitere Anrufe. Im ersten Fall ließ der ältere Herr aus der Rahmede dem vermeintlichen Polizeibeamten keine Chance, sein Anliegen vorzubringen: Er forderte den Anrufer auf, persönlich vorbeizukommen und seinen Dienstausweis zu zeigen. Daraufhin legte der mutmaßliche Betrüger auf. Im zweiten Fall meldete sich ein angeblicher Bankmitarbeiter am Telefon und berichtete von einer unberechtigten Abbuchung. Die ältere Dame fiel nicht auf den Trick herein. Im dritten Fall versuchten es die Betrüger mit dem Enkeltrick: Eine Anruferin gab sich als Verwandte aus und erzählte die übliche Lügengeschichte von einem vermeintlichen Unfall. Dann übernahm ein angeblicher Polizeibeamter das Gespräch und forderte den Evingser auf, die Anwaltskosten für die Frau zu übernehmen. Doch er tat das, was die Polizei immer empfiehlt: Er legte auf. Die Polizei warnt erneut vor Betrügern am Telefon. Die Täter versuchen Opfer durch Schocknachrichten dazu zu bringen, Geld und Wertgegenstände herauszugeben. Am Telefon melden sich weinende Frauen, die kaum zu verstehen sind, oder angebliche Polizeibeamte, die Geld verlangen oder angeblich vor Einbrechern warnen. Die Geschichten der Betrüger sind in der Regel erfunden. Die Polizei rät dazu, das Gespräch zu beenden und dann die echte Polizei unter der Nummer 110 anzurufen. In allen bekannten Fällen entstand kein Schaden. Im Gegensatz dazu übergab eine ältere Dame aus Iserlohn am Montag Schmuck von hohem Wert an Betrüger. Eine Anruferin behauptete, die Tochter der Dame sei im Krankenhaus und benötige eine teure Operation.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmachte. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








