Eine Person stürzte aus ungeklärter Ursache durch die Dachkonstruktion einer Industriehalle und wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber wurde zur Einsatzstelle alarmiert.
Mülheim an der Ruhr: Arbeitsunfall in Industriehalle – Mann stürzt durch Dach

Mülheim an der Ruhr (ost)
Am Donnerstag, dem 07.05.2026, wurden gegen 16:00 Uhr ein Krankenwagen, ein Notarztwagen und weitere Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr zu einem schweren Arbeitsunfall im Bereich „Am Förderturm“ im Stadtteil Heißen gerufen.
Nach ersten Informationen stürzte eine Person während der Arbeiten auf dem Dach einer Industriehalle aus bisher ungeklärter Ursache durch die Dachkonstruktion und fiel aus einer Höhe von etwa zehn Metern in die Halle.
Die zuerst ankommenden Rettungskräfte begannen sofort mit der medizinischen Versorgung des schwer verletzten Patienten. Aufgrund der Art der Verletzungen wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle gerufen.
Um die anwesenden Zeugen und die betroffenen Arbeitskollegen des Verletzten zu betreuen, wurde auch die Notfallseelsorge hinzugezogen.
Während des etwa zweistündigen Einsatzes kam es in den angrenzenden Straßen zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Die zuständigen Behörden haben die Untersuchungen zur Unfallursache und zum genauen Ablauf aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle darstellt. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








