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Mülheim an der Ruhr: Arbeitsunfall in MH-Heißen

Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein Arbeiter wurde bei Erdarbeiten verletzt und musste aus einer Baugrube gerettet werden. Einsatzkräfte betreuten auch die schockierten Arbeitskollegen.

Einsatz der Drehleiter
Foto: Presseportal.de

Mülheim an der Ruhr (ost)

Heute Morgen gegen 7.20 Uhr ereignete sich ein schwerer Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Mülheim-Heißen. Ein Arbeiter wurde bei Erdarbeiten an der Finefraustraße von einer Baggerschaufel erfasst, fiel in eine etwa 4 Meter tiefe Baugrube und blieb bewusstlos liegen. Die Leitstelle alarmierte sofort einen Hilfeleistungszug und weitere Rettungsdiensteinheiten zum Einsatzort. Vor Ort bestätigte sich die beschriebene Situation. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der medizinischen Versorgung des Patienten. Gleichzeitig wurde die Rettung der Person aus der Baugrube vorbereitet. Dazu wurden eine Drehleiter und eine Schleifkorbtrage eingesetzt, um die Person aus der Tiefe zu retten. Aufgrund der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

Nach der Erstversorgung konnte der Patient nach etwa 30 Minuten aus der Grube gerettet werden. Die schockierten Arbeitskollegen des Verletzten wurden während des Einsatzes von Einsatzkräften der Notfallseelsorge betreut. Nach den Rettungsmaßnahmen wurde der Patient mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik gebracht.

Der Feuerwehreinsatz, an dem auch Rettungsdienstkräfte, Notfallseelsorger und die Polizei beteiligt waren, dauerte etwa 90 Minuten. Die Feuerwehr kann keine Angaben zum Unfallhergang oder zum Zustand des Patienten machen. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall gekommen ist. (MBö)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 (2,74%) und auf Autobahnen 6889 (1,08%). Insgesamt kamen 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 11172 wurden schwer verletzt und 68000 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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