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Mülheim an der Ruhr: Gesuchter Mann flüchtet durch Gleise

Ein 41-jähriger Deutscher versucht vor Bundespolizei zu fliehen, wird festgenommen und wegen Diebstahls gesucht. Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichem Aufenthalt im Gleisbereich.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

Am 28. April befand sich ein deutscher Staatsbürger im Gleisbereich des Bahnhofs Essen-Altenessen. Der Mann, der per Haftbefehl gesucht wurde, versuchte dann, vor den Einsatzkräften zu fliehen.

Um 14:15 Uhr erhielten die Bundespolizisten die Information über einen Gleisläufer im Bereich des Bahnhofs Essen-Altenessen. Der RB 35 musste bereits eine Notbremsung durchführen. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 41-jährigen Mann, der beim Anblick der Streife sofort weglief. Die Polizisten nahmen den Mann fest und kontrollierten ihn. Dabei fanden sie einen Haftbefehl des Amtsgerichts Mülheim an der Ruhr wegen Diebstahls.

Die Beamten nahmen den obdachlosen Mann fest und brachten ihn dann ins zentrale Polizeigewahrsam in Essen. Von dort aus wird er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und weist erneut darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Außerdem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen nicht nur vom Zugverkehr selbst aus, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7.667 auf 8.126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6.623 auf 7.062, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22.125 Fälle von Cyberkriminalität gemeldet, was die höchste Anzahl in Deutschland war.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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