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Mülheim an der Ruhr: Seniorinnen in Mülheim betrogen um Schmuck und Bargeld

Am Dienstag wurden Seniorinnen in Mülheim von Betrügern um Geld und Schmuck gebracht. Die Polizei sucht Zeugen für die Vorfälle.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45479 MH.-Saarn/45478 MH.-Speldorf: Zwei Mal am Dienstag (22. September) haben Betrüger in unmittelbarer Nähe bei älteren Frauen in der Großenbaumer Straße und im Neptunweg in Mülheim zugeschlagen und sie um Geld und Schmuck gebracht. Zeugen werden von der Polizei gesucht.

Um 11:30 Uhr riefen die Betrüger bei einer 88-jährigen Frau an und gaben vor, dass ihre Schwiegertochter schwer krank sei und dringend behandelt werden müsse. Die Mülheimerin wurde gebeten, im Voraus zu zahlen, da die Krankenkasse solche Beträge nicht sofort auszahlen könne. Der spätere Abholer gab sich als Mitarbeiter eines örtlichen Krankenhauses aus und nahm Schmuck und Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich entgegen. Die 88-Jährige beschreibt den Mann als ca. 1,80 m groß und etwa 30 Jahre alt. Er hatte dunkle Haare, trug eine schwarze Hose und ein schwarzes T-Shirt mit weißen Buchstaben. Außerdem konnte er kaum Deutsch sprechen, laut der älteren Frau. Der Unbekannte parkte sein Auto in der Seitenstraße Nesselbleck, so dass die Frau das Fahrzeug nicht genauer beschreiben kann.

Ein weiterer Betrug ereignete sich gegen 14:15 Uhr in unmittelbarer Nähe. Im Neptunweg klingelte ein Mann, der sich als Heizungsableser ausgab, bei einer 95-jährigen Frau aus Mülheim. Während er im Badezimmer die Zählerstände ablas, drehte er mehrmals den Wasserhahn auf und lenkte die Frau ab. Nach etwa zehn Minuten rief er im Flur nach seinem angeblichen Kollegen im Keller und flüchtete dann. Kurz darauf bemerkte die 95-Jährige, dass ihr Schmuck gestohlen worden war. Die Frau beschreibt den Mann als 1,70-1,80 m groß und 35-40 Jahre alt. Er hatte dunkle Haare, braune Augen, trug ein helles Poloshirt und eine beige-braune Hose. Er wurde als südländisch beschrieben.

Zeugen werden von der Polizei gesucht: Hinweise bitte telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de /aro

Immer wieder gelingt es Betrügern, insbesondere ältere Menschen um ihre Wertgegenstände und/oder ihr Erspartes zu bringen. Sie verwenden dabei perfide Methoden. Um nicht Opfer zu werden, gibt die Polizei wichtige Präventionstipps:

Helfen Sie mit, das Leben dieser Betrüger so schwer wie möglich zu machen. Informieren Sie Verwandte, Bekannte oder andere ältere Menschen in Ihrem Umfeld über verschiedene Formen von Kriminalität und geben Sie ihnen Verhaltenstipps.

Einen Flyer mit wichtigen Hinweisen, den Sie ausdrucken und als “Erinnerung” in der Nähe des Telefons aufbewahren können, finden Sie hier: https://essen.polizei.nrw/sites/default/files/2025-05/flyer-sam-delikte-ld_v2.pdf

Die folgenden Broschüren fassen alle wichtigen Informationen zusammen: https://essen.polizei.nrw/broschuere-saem https://polizei.nrw/sites/default/files/2020-04/228-BR-Im-Alter-sicher-leben%20%28003%29.pdf https://polizei.nrw/sites/default/files/2020-04/229-BR-Gut-beraten-im-hohen-Alter%20%28002%29.pdf

Quelle: Presseportal

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