Natürlicher Biofilm sorgt für Fehlalarm. Keine Gefahr für die Umwelt, keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Mülheim an der Ruhr: Unklare Gewässerverunreinigung auf der Ruhr

Mülheim an der Ruhr (ost)
Heute Morgen, am 02.07.2026, wurde der Leitstelle gegen 07:00 Uhr gemeldet, dass es eine unklare Verunreinigung auf der Ruhr im Bereich der Raffelbergbrücke gab. Mitarbeiter des dortigen Kraftwerks hatten einen schillernden Film auf der Wasseroberfläche entdeckt und befürchteten den Austritt von Öl oder Kraftstoffen.
Aufgrund dieser Meldung wurden sofort ein Löschzug und ein Löschboot zur Einsatzstelle geschickt. Vor Ort bestätigte sich zunächst die Sichtung einer unbekannten Substanz auf dem Wasser, die sich über etwa 70 Meter erstreckte. Um die Substanz zu überprüfen, wurden in Absprache mit dem Umweltamt der Stadt Mülheim an der Ruhr sowie dem ebenfalls hinzugerufenen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sofort Testungen durchgeführt. Diese waren alle negativ und deuteten nicht auf Kraftstoffe hin.
Nach einer gründlichen Untersuchung durch die Feuerwehr und die Fachbehörden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Der auf der Wasseroberfläche treibende Film stellte sich nicht als umweltschädliches Mineralöl heraus, sondern als natürlicher Biofilm. Dieser entsteht durch biologische Abbauprozesse im Gewässer und kann optisch leicht mit einem Ölfilm verwechselt werden. Da somit keine Gefahr für die Umwelt bestand, waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Quelle: Presseportal








