Eine 16-Jährige wurde von einem Güterzug erfasst und erst eine Stunde später von einem Passanten gefunden. Polizei sucht dringend Zeugen.
Mülheim: Passant findet lebensgefährlich verletzte Jugendliche an Bahnübergang

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln haben folgende Information veröffentlicht:
Am Mittwochmorgen (25. März) gegen 7.30 Uhr wurde in Köln-Stammheim eine 16-Jährige auf dem Weg zur Schule von einem Güterzug erfasst. Erst um 8.20 Uhr wurde sie mit lebensbedrohlichen Verletzungen von einem Passanten (37) am Bahnübergang in der Straße „Haferkamp“ gefunden. Die Polizei bittet dringend um Zeugenaussagen.
Bei den ersten polizeilichen Untersuchungen stellte sich heraus, dass das Gleis nur von einer Werksbahn genutzt wird, die zwischen dem Chempark und Köln-Mülheim verkehrt. An dem Triebwagen der Bahn, der zwischenzeitlich auf dem Werksgelände in Leverkusen stand, fanden die Unfallermittler Spuren, die auf einen Zusammenstoß mit der jungen Frau hinweisen. Der Lokführer erlitt einen Schock.
Das Verkehrskommissariat 2 bittet Zeugen, die Informationen zu einem Unfall oder einer möglichen Beteiligung anderer Personen in der Umgebung des Bahnübergangs zwischen 7.15 Uhr und 7.40 Uhr haben, sich unter der Telefonnummer 0221-229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. Ersten Erkenntnissen zufolge wird der Bahnübergang unter anderem von Schülern genutzt. (cw/de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








