Ein 40-Jähriger gerät in Lebensgefahr, nachdem er bei Rot in einen Zusammenstoß verwickelt war. Polizei sucht dringend Zeugen.
Mülheim: Tödlicher Unfall nach Streit im Auto

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln haben bekannt gegeben:
Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf dem Pfälzischen Ring in Köln-Mülheim wurden am Dienstagnachmittag (25. August) fünf Personen verletzt. Ein 40-jähriger Fahrer eines Mercedes CLA schwebte vorübergehend in Lebensgefahr.
Um 17.40 Uhr soll der Mann von der Karlsruher Straße kommend trotz roter Ampel auf die Kreuzung mit dem Pfälzischen Ring gefahren sein. Dort kollidierte der Mercedes mit einem Citroen Jumper, der von links kam. Die drei Insassen des Transporters (28, 33, 59) erlitten laut ersten Angaben leichte Verletzungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 40-Jährige kurz vor dem Unfall mit seiner 18-jährigen Tochter, die auf dem Beifahrersitz saß, gestritten haben. Daher prüfen die Ermittler auch erste Hinweise, dass der Mann den Mercedes möglicherweise absichtlich bei Rot in die Kreuzung gelenkt haben könnte. Sowohl die 18-Jährige als auch ihr Vater wurden mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei sicherte die Spuren vor Ort, eine Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Insbesondere wird ein Fahrradfahrer gebeten, sich zu melden, der Erste Hilfe geleistet hatte. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (ts/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








