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München: Polizei leitet Strafverfahren ein

Nach einem Vorfall beim Spiel Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München leitete die Polizei zahlreiche Strafverfahren ein.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0175

Am Samstagabend (28.02.) fand im Signal Iduna Park das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München statt. 81.365 Zuschauer, darunter 7.730 Gästefans, verfolgten das Spiel im Stadion. Während des Einlasses kam es zu einem Vorfall am Gästeeingang, der einen Polizeieinsatz erforderte.

Nach ersten Erkenntnissen versuchten Teile der Gästefans gegen 16:15 Uhr, die Einlasskontrolle zu umgehen. Dabei kam es zu einem körperlichen Angriff auf mehrere Mitarbeiter des Ordnungsdienstes. Die Polizei musste eingreifen.

Gegen 29 Personen wurde ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet. Während der Personalienfeststellung solidarisierten sich weitere Gästefans und griffen die Polizeibeamten an. Die Beamten mussten Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Die Ermittlungen sind im Gange, insbesondere wird geprüft, ob gefälschte Tickets vorgelegt wurden.

Zu Beginn des Spiels wurden auf der Südtribüne viele pyrotechnische Gegenstände gezündet, wodurch mindestens vier Personen verletzt wurden. Die Polizei leitete entsprechende Maßnahmen ein.

Gegen 20:30 Uhr identifizierten die Einsatzkräfte einen Gastmannschaftsfan unter der Nordtribüne, der zuvor an einem Angriff auf Polizeibeamte beteiligt war. Auch hier kam es zu Solidarisierungshandlungen und Angriffen auf die Einsatzkräfte, einschließlich des Bewurfs mit Gegenständen. Die Beamten mussten erneut Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen.

Nach dem Spiel wurden die Gästefans aufgrund des ÖPNV-Streiks von Einsatzkräften bis zum Hauptbahnhof begleitet. Die Abreise verlief ohne Zwischenfälle.

Insgesamt wurden bei dem Einsatz fünf Polizeibeamte leicht verletzt, blieben jedoch einsatzfähig.

Hinweis für Vertreter der Medien: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung können ab Montag (02.03.) um 7 Uhr an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gerichtet werden.

Quelle: Presseportal

nf24