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Mündelheim: Trickbetrüger erbeuten Goldschmuck – Zeugensuche

Ein Unbekannter gab sich als Mitarbeiter aus und stahl Goldschmuck aus der Wohnung einer Seniorin. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Montagmittag (8. Juni, gegen 12 Uhr) gab sich ein unbekannter Mann als Angestellter der Firma „Schmitz“ aus und gelangte so in die Wohnung einer älteren Dame in der Straße Im Bonnefeld. Er behauptete, den Wasserstand überprüfen zu müssen, um die Frau dazu zu bringen, ihn einzulassen. Anschließend verbrachten sie gemeinsam Zeit in der Küche und im Badezimmer.

Die Seniorin gab an, den Mann während seines Besuchs nicht aus den Augen gelassen zu haben. Daher besteht der Verdacht, dass möglicherweise eine zweite Person unbemerkt die Wohnung betreten und vier Goldketten sowie einen Goldring gestohlen hat.

Der falsche Mitarbeiter wird wie folgt beschrieben: 40 bis 50 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, dunkle Haare, dunkler Bart, dunkle Kleidung (Jacke und Hose).

Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Informationen über den Mann oder verdächtige Vorkommnisse in der Straße Im Bonnefeld haben, sich zu melden. Hinweise werden von der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.

Auf der Webseite der Polizei Duisburg finden Sie Präventionstipps zum Thema Trickbetrug: https://duisburg.polizei.nrw/seniorenpraevention-sicherheit-fuer-seniorinnen-und-senioren

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige waren. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen liegt die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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