Ein betrunkener Autofahrer wurde von der Polizei gestoppt, nachdem er in Schlangenlinien gefahren war und mit einem Bordstein kollidiert war.
Münster: 49-Jähriger mit 2,82 Promille gestoppt

Münster (ost)
Am späten Freitagabend (18.09., 22:20 Uhr) stoppten Polizisten einen 49-Jährigen an der Straße “An der Hansalinie”, der betrunken mit dem Auto unterwegs war.
Eine aufmerksame Zeugin hatte beobachtet, wie der Fahrer eines Mercedes auf der Umgehungsstraße mehrmals über die Fahrstreifenbegrenzung fuhr, dann auf die Weseler Straße wechselte, dort von der Fahrbahn abkam und mit dem Bordstein einer Verkehrsinsel kollidierte. Die Zeugin alarmierte daraufhin die Polizei.
Bei der Kontrolle des Mannes an der Straße “An der Hansalinie” ergaben sich weitere Anzeichen für den vermuteten Alkoholkonsum des 49-Jährigen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,82 Promille. Die Einsatzkräfte brachten den Mann auf eine Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Die Polizisten untersagten dem 49-Jährigen das Führen von Kraftfahrzeugen bis zur Ausnüchterung. Der Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen. Es wurde niemand verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Darunter waren 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – ist Nordrhein-Westfalen weiterhin stark von Drogenkriminalität betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








