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Münster: Angriff im Hauptbahnhof,40-Jähriger in Untersuchungshaft

Ein 40-jähriger Mann wurde nach einem Angriff im Hauptbahnhof in Untersuchungshaft genommen, nachdem er zwei Männer schwer verletzt hatte. Eine Richterin erließ Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Münster und Polizei Münster.

Ergänzung zur Bekanntmachung „Zwei Männer im Hauptbahnhof mit zerbrochener Flasche verletzt – 40-Jähriger festgenommen – Mordkommission vorsorglich im Einsatz“ (ots vom 01.03., 10.15 Uhr https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/6226150 )

Nach einem Angriff mit einer zerbrochenen Glasflasche, bei dem ein 40-jähriger Verdächtiger zwei Männer im Alter von 34 und 55 Jahren schwer verletzt haben soll, erließ eine Richterin des Amtsgerichts Münster am Sonntag (01.03.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 40-jährigen Mann.

Der Verdächtige macht während der Vorführung keine Angaben zu den Vorwürfen.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat werden fortgesetzt.

Presseauskünfte werden von Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Telefonnummer 0172 2913810 erteilt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wovon 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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