Ein Unbekannter fuhr in eine Hecke, flüchtete zu Fuß und hinterließ gestohlene Kennzeichen und einen E-Scooter im Auto.
Münster: Auto kracht in Hecke – Fahrer flüchtet zu Fuß

Münster (ost)
Am Dienstagabend (10.03., 21 Uhr) fuhr ein bisher unbekannter Autofahrer in die Hecke eines Privatgrundstücks im Einmündungsbereich der Straßen Zum Häpper/ Auf der Breie in Amelsbüren und floh anschließend zu Fuß vom Unfallort. Die Polizei bittet um Hinweise.
Ersten Erkenntnissen zufolge war das Fahrzeug zuvor mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit auf der Straße Zum Häpper in Richtung einer Sportanlage unterwegs. In Höhe der Sportanlage bremste der unbekannte Fahrer und kehrte um. Dann setzte er seine Fahrt in die entgegengesetzte Richtung fort, bis er aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und in die Hecke krachte. Zum Glück kam es zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei. Der unbekannte Fahrer floh zu Fuß über die Straße Auf der Breie. Das Unfallfahrzeug blieb fahruntüchtig zurück. Eine Suche nach der Person in der Nähe des Unfallorts verlief negativ.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Kennzeichen des Unfallfahrzeugs als gestohlen gemeldet waren. Im Inneren des Autos bemerkten die Beamten einen starken Geruch nach Cannabis. Im Kofferraum des Fahrzeugs befand sich ein E-Scooter, der ebenfalls als gestohlen gemeldet war. Die Polizisten beschlagnahmten das Unfallfahrzeug, die gestohlenen Kennzeichen und den E-Scooter.
Die Ermittlungen dauern an. Der unbekannte Fahrer erwartet Strafanzeigen unter anderem wegen der Teilnahme an einem nicht genehmigten Autorennen und wegen unerlaubten Verlassens des Unfallorts.
Die Polizei bittet mögliche weitere Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben oder Informationen zur flüchtigen Person am Steuer des Unfallfahrzeugs haben, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb von Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








