Polizisten stoppten einen 22-Jährigen, der am Steuer einen Joint rauchte. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamine.
Münster: Autofahrer unter Drogeneinfluss gestoppt

Münster (ost)
Am Donnerstagmorgen (26.02., 07:23 Uhr) wurde ein 22-jähriger Autofahrer von Polizisten angehalten, der anscheinend unter dem Einfluss von Drogen stand.
Ein aufmerksamer Zeuge, der zuerst auf der Autobahn 43 und dann auf der Umgehungsstraße in Richtung Münster hinter dem 22-Jährigen fuhr, bemerkte wiederholt den Geruch von Cannabis und sah, wie der Fahrer vor ihm während der Fahrt einen Joint rauchte.
Die alarmierten Polizisten stoppten den jungen Mann aus Senden an der Schillerstraße und rochen ebenfalls einen starken Cannabisgeruch. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamine. Die Beamten brachten den 22-Jährigen zur Polizeiwache und untersagten ihm die Weiterfahrt. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit wird wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Dabei wurden im Jahr 2022 63.352 Fälle gelöst, während im Jahr 2023 nur 65.532 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56.367, wovon 49.610 männlich und 6.757 weiblich waren. Im Jahr 2023 gab es 57.879 Verdächtige, davon 51.099 männlich und 6.780 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








