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Münster / Dülmen: Haftbefehl gegen 46-Jährigen

Ein 46-Jähriger wurde nach einem Messerangriff in Untersuchungshaft genommen. Er wird des versuchten Totschlags beschuldigt.

Foto: Depositphotos

Münster / Dülmen (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei Münster.

Nachtrag zur Pressemitteilung „48-Jähriger bei familiärer Auseinandersetzung in Dülmen lebensgefährlich verletzt – Polizei Münster richtet Mordkommission ein “ (ots vom 06.05., 15:55 Uhr, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/6270044).

Der 46-jährige Tatverdächtige, der nach ersten Erkenntnissen seinen 48-jährigen Bruder am Mittwoch (06.05.) bei einer familiären Auseinandersetzung in Dülmen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll, ist am Donnerstag (07.05.; 13:30 Uhr) am Amtsgericht Münster vorgeführt worden.

Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft gegen den Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit an. Dem 46-Jährigen wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zur Last gelegt.

Die Ermittlungen dauern an.

Presseauskünfte erteilt Staatsanwältin Ann-Kathrin Schindler unter der Rufnummer (0172) 2913810.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was die besorgniserregende Situation in Nordrhein-Westfalen verdeutlicht.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24