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Münster: Einbrecher flieht nach Schreien der Bewohnerin

Eine 23-jährige Bewohnerin hat einen Einbrecher durch lautes Anschreien vertrieben, der versuchte, durch ein Fenster einzusteigen.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am Mittwochabend (09.09., 21:10 Uhr) versuchte ein unbekannter Mann, in eine Wohnung im Hochparterre an der Soester Straße einzudringen.

Nach den bisherigen Informationen versuchte ein Fremder, über ein offenes Fenster in die Wohnung der 23-jährigen Bewohnerin einzusteigen. Die Bewohnerin bemerkte den Einbruchsversuch und schrie den Unbekannten an. Daraufhin flüchtete er ohne Beute.

Der Unbekannte wurde von der Betroffenen als Schwarz beschrieben, mit Dreadlocks und einem weißen “Norwegerpullover”.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über den Einbrecher haben, sich unter der Nummer (0251) 275-0 zu melden.

Zusätzlich bietet die Polizei Münster eine Beratung zur Einbruchsprävention an. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Polizei Münster: https://muenster.polizei.nrw/artikel/wohnungseinbruch.

Das Team der polizeilichen Kriminalprävention Münster steht auch für Fragen zum Einbruchschutz unter der Nummer (0251) 275-1111 oder per E-Mail: einbruchschutz.muenster@polizei.nrw.de zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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