Polizisten stellten einen 16-Jährigen, der in eine Kita eingebrochen war. Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte er vorläufig festgenommen werden.
Münster: Einbrecher in Kinderhaus ertappt

Münster (ost)
In der Nacht zum Montag (12.01., 01:09 Uhr) wurde ein 16-Jähriger von Polizisten gestoppt und vorübergehend festgenommen, der verdächtigt wird, in eine Kita am Rektoratsweg in Kinderhaus eingebrochen zu sein.
Eine aufmerksame Anwohnerin wurde durch ungewöhnliche Geräusche geweckt, sah den Einbrecher in der Kita und alarmierte sofort die Polizei. Die Polizeibeamten konnten den verdächtigen jungen Mann zunächst auf der Flucht an einer nahegelegenen Tankstelle stellen. Die Beschreibung der Person passte zum 16-Jährigen. Die Schuhspuren am Tatort entsprachen seinem Schuhprofil.
Nachdem die Beamten den Jugendlichen wegen des mutmaßlichen Verbrechens ansprachen und ihm mitteilten, dass er vorübergehend festgenommen sei, flüchtete der 16-jährige Deutsche erneut. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Polizisten, den Jugendlichen unter Androhung des Distanzimpulsgeräts zu stellen. Sie brachten den Münsteraner auf eine Polizeiwache. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen war 2022 mit 2.789 Personen höher als 2023 mit 3.069 Personen. Davon waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, von denen 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








