Unbekannte Täter brachen in Arztpraxis ein und stahlen Bargeld. Polizei sucht nach Zeugen und bietet Beratung zur Einbruchprävention an.
Münster: Einbruch in Arztpraxen in Mauritz

Münster (ost)
Zwischen Mittwoch (16.09., 19:30 Uhr) und Donnerstag (17.09., 5:48 Uhr) drangen bisher unbekannte Täter in eine Arztpraxis an der Warendorfer Straße auf Höhe des Kaiser-Wilhelm-Rings ein und stahlen Bargeld. In derselben Zeitspanne versuchten die Täter in zwei anderen Arztpraxen im Ärztehaus einzubrechen.
Die Täter zertrümmerten die Glastür der betroffenen Praxis und gelangten so in die Räumlichkeiten. Sie stahlen Bargeld aus einer Kasse. An den Eingangstüren von zwei weiteren Praxen fanden die Beamten frische Hebelspuren.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 an die Polizei zu wenden.
Die Polizei Münster bietet zudem eine Beratung zur Einbruchsprävention an. Informationen dazu sind auf der Website der Polizei Münster verfügbar: https://muenster.polizei.nrw/artikel/wohnungseinbruch.
Fragen zum Einbruchschutz beantwortet das Team der polizeilichen Kriminalprävention Münster unter der Rufnummer (0251) 275-1111 oder per E-Mail: einbruchschutz.muenster@polizei.nrw.de.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 auf 1.451 zunahm. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








