Zwei Tatverdächtige gestellt und vorläufig festgenommen. Polizei verhindert Fluchtversuch und leistet Festnahme mit DEIG-Einsatz. Ermittlungen laufen.
Münster: Einbruch in Einfamilienhaus in Hiltrup

Münster (ost)
Früh am Sonntagmorgen (19.04., 03:01 Uhr) brachen zwei Männer in ein Wohnhaus in der Fuggerstraße ein. Die Polizei erwischte die beiden Verdächtigen, 46 und 34 Jahre alt, in der Nähe des Tatorts.
Aufmerksame Anwohner hörten zur Tatzeit den Alarm und das Klirren von Glas und sahen verdächtige Personen. Sie alarmierten sofort die Polizei. Bei der Fahndung wurden die beiden Verdächtigen von einer Streifenwagenbesatzung in der Hansestraße gestellt.
Die Beamten nahmen den 46-jährigen Münsteraner widerstandslos fest. Der zweite Verdächtige, ein 34-jähriger Obdachloser, versuchte, auf einem Fahrrad zu fliehen. Die Beamten konnten dies jedoch verhindern. Bei seiner Festnahme leistete der Mann anfangs Widerstand. Er gab erst nach, als die Polizisten den Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) drohten.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 34-jährige Deutsche per Haftbefehl gesucht wurde. Er sitzt mittlerweile im Gefängnis. Der 46-jährige Deutsche muss sich einem Strafverfahren stellen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








