Unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus ein und entwendeten Schmuck. Bewohnerin alarmierte die Polizei, die nun Zeugen sucht.
Münster: Einbruch in Mauritz, Polizei sucht Zeugen

Münster (ost)
Am Montagabend (30.03., 19:40 Uhr) brachen bisher unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Straße Hegerskamp ein.
Ersten Erkenntnissen zufolge drangen die Einbrecher durch die Terrassentür in das Gebäude ein und durchsuchten die Räume im Inneren.
Als die Bewohnerin nach Hause kam, sah sie zwei dunkel gekleidete Personen, die aus dem Obergeschoss die Treppe hinunterkamen und durch den Flur in den Garten flohen. Die Frau rief auf der Straße um Hilfe, ein Passant kam zu ihr und informierte die Polizei.
Laut bisherigen Ermittlungen stahlen die Täter Schmuck. Eine Befragung der Nachbarn ergab, dass die Einbrecher möglicherweise schon gegen 18.30 Uhr die Umgebung ausspähten.
Die Polizei empfiehlt, bei verdächtigen Beobachtungen den Notruf 110 zu wählen.
Die Polizei bittet nun Zeugen, die Informationen zu dem Einbruch haben, sich unter der Telefonnummer 0251 275-0 zu melden.
Zusätzlich bietet die Polizei Münster eine Beratung zum Thema Einbruchsprävention an. Informationen dazu finden sich auf der Website der Polizei Münster: https://muenster.polizei.nrw/artikel/wohnungseinbruch. Das Team der polizeilichen Kriminalprävention Münster beantwortet Fragen zum Einbruchschutz auch unter der Nummer (0251) 275-1111 oder per E-Mail: einbruchschutz.muenster@polizei.nrw.de.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616 an. Die Anzahl der Verdächtigen war in beiden Jahren ähnlich, wobei 2.789 Verdächtige im Jahr 2022 und 3.069 Verdächtige im Jahr 2023 erfasst wurden. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Einbrüchen im Jahr 2023 – 27.061 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz, jedoch mit einer etwas niedrigeren Anzahl von Verdächtigen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








