Die Polizei informiert am Mittwoch auf dem Domplatz, wie man sich vor Einbrüchen schützen kann. Eine gute Sicherung und aufmerksame Nachbarn sind entscheidend für die Sicherheit.
Münster: Einbruchsprävention auf dem Wochenmarkt

Münster (ost)
Am Mittwoch (22.04.) informieren die Technischen Fachberater der Polizei Münster in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt auf dem Domplatz.
Ein Einbruch im eigenen Haus bedeutet für viele Menschen einen großen Schock. Dabei sind die Verletzung der Privatsphäre, das schwindende Sicherheitsgefühl oder schwere psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig ein größeres Problem als der materielle Verlust.
Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass man sich effektiv vor Einbrüchen schützen kann: Über 50 % der Einbrüche bleiben ein Versuch, nicht zuletzt wegen geprüfter Technik an Fenstern und Türen. Da Einbrecher schnell in Häuser und Wohnungen einsteigen wollen, bedeutet eine gute Sicherung eine Verzögerung und somit ein erhöhtes Risiko für die Täter.
Auch das richtige Verhalten der Bewohner und aufmerksame Nachbarn spielen eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der eigenen vier Wände.
Für diese und weitere Informationen zum Thema „Wohnungs- und Kellereinbruch und wie schütze ich mich davor?“ kommen Sie gerne zu unserem Infostand auf dem Wochenmarkt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Im Jahr 2023 gab es 1.451 nicht-deutsche Verdächtige, im Vergleich zu 1.196 im Jahr 2022. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 27.061 liegt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








