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Münster: Falscher Immobilienmakler in Rheine

Eine Frau wurde Opfer eines Betrugs durch einen falschen Immobilienmakler. Sie überwies eine niedrige vierstellige Kaution für eine nicht existierende Wohnung und unterschrieb einen gefälschten Mietvertrag.

Foto: unsplash

Rheine (ost)

Ein Bewohner von Rheine wurde Opfer eines Betrugs durch einen falschen Immobilienmakler. Die Person suchte nach einer Wohnung in Rheine und gab ein Gesuch auf einer Website auf. Daraufhin kam sie mit einem vermeintlichen Immobilienmakler in Kontakt. Dieser bot telefonisch eine Mietwohnung an.

Der „Makler“ erklärte, dass eine Besichtigung nicht möglich sei. Er schickte Fotos der vermeintlich verfügbaren Wohnung und verlangte eine Kaution in Höhe eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags. Zudem setzte er die Geschädigte unter Druck, schnell eine Entscheidung zu treffen. Die junge Frau überwies die Kaution und unterzeichnete einen angeblichen Mietvertrag.

Aufgrund weiterer Forderungen wurde die Geschädigte misstrauisch. Sie recherchierte den Makler, der tatsächlich in Münster ansässig war. Als sie dort anrief, stellte sie fest, dass der echte Makler keine Wohnung in Rheine vermietete. Daraufhin besuchte sie das angebliche Mietobjekt – es war bereits bewohnt.

Im Kreis Steinfurt gibt es häufig betrügerische Angebote auf dem Wohnungsmarkt über Kleinanzeigen- und Immobilienplattformen. Die angebotenen Wohnungen existieren oft gar nicht oder sind nicht zur Vermietung vorgesehen.

Viele Personen suchen eine schöne Wohnung zu einem angemessenen Preis. Das knappe Angebot wird von Betrügern ausgenutzt. Sie verschicken falsche Fotos, setzen ihre Opfer unter Druck und verlangen angebliche „Sicherheitsleistungen“, da die Wohnung sonst angeblich vergeben sei. Die Betrüger behaupten auch häufig, sich im Ausland zu befinden und alles von dort aus zu regeln, ohne eine Besichtigung zu ermöglichen.

Die Polizei warnt vor dieser betrügerischen Masche. Hier sind einige Tipps zum Schutz:

Falls Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind: Wenden Sie sich unbedingt an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, kontaktieren Sie Ihre Bank.

Quelle: Presseportal

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