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Münster: Falscher Microsoft-Mitarbeiter Betrug

Unbekannte Täter betrügen Münsteranerin um Geld mit falscher Microsoft-Masche. Polizei warnt vor Betrugsmasche.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am Montag (05.01.) haben unbekannte Täter eine Münsteranerin mit dem Betrugstrick „Falscher Microsoft-Mitarbeiter“ getäuscht und sie um Geld betrogen.

Die 76-jährige Frau berichtet, dass sie online mit ihren Computern unterwegs war, als plötzlich ein Fenster mit einer vermeintlichen Warnung von Microsoft und einer Fehlermeldung erschien. In dieser Meldung wurde sie aufgefordert, eine Telefonnummer anzurufen, um den Fehler zu beheben. Am Telefon gab sich der Täter dann als Mitarbeiter von Microsoft aus und instruierte die Seniorin, bestimmte Tasten am Computer zu drücken. Dadurch erlangte der Betrüger Zugriff auf den Computer. Außerdem wurde die 76-Jährige aufgefordert, mehrmals ihre TAN aus dem TAN-Generator ihrer Bank anzugeben. Auf diese Weise erhielt der Betrüger Zugriff auf die Bankkonten und buchte in mehreren Transaktionen Geld ab.

Später kamen der 76-Jährigen Zweifel und sie informierte die Polizei.

Die Polizei Münster empfiehlt: Geben Sie Unbekannten niemals Zugriff auf Ihren Computer und geben Sie keinesfalls private Daten preis. Wenn sich ein angeblicher Servicemitarbeiter unerwünscht telefonisch meldet: Legen Sie einfach auf!

Weitere Tipps zur Vorbeugung bietet die Polizei Münster auf ihrer Website an: https://muenster.polizei.nrw/praevention-von-straftaten-zum-nachteil-von-seniorinnen-und-senioren

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 gemeldeten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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