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Münster: Falschfahrt nach Verkehrsunfall auf A 31

Ein 62-jähriger Mann wurde nach einem Alleinunfall auf der A 31 leicht verletzt und fuhr entgegen der Fahrtrichtung weiter.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Ein 62-jähriger Mann wurde am Montagabend (12.10. 22:16 Uhr) leicht verletzt, nachdem er alleine auf der Autobahn 31 bei Dorsten verunglückt war und dann entgegen der Fahrtrichtung weiterfuhr.

Augenzeugen informierten die Polizei, dass sie auf der A 31 in Richtung Emden am Rastplatz “Kalter Bach” ein verunfalltes Auto entdeckt hatten. Sie gaben an, dass der Opel am Ende der Zufahrt zum Rastplatz einen Fahrbahnteiler überquerte, gegen die Leitplanke fuhr und sich überschlug. Danach setzte der Fahrer seine Fahrt auf dem Seitenstreifen in entgegengesetzter Richtung fort.

Die alarmierten Polizisten fanden das Auto schließlich in der Auffahrt zur Anschlussstelle Lembeck. Dort war es zum Stillstand gekommen. Sie führten einen Atemalkoholtest bei dem 62-jährigen Fahrer durch, der positiv ausfiel.

Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten Mann aus Dortmund zur Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus.

Sein Auto erlitt bei dem Unfall einen Totalschaden. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs mussten die Polizisten die Auffahrt zur Anschlussstelle Lembeck in Richtung Emden bis 1 Uhr sperren.

Andere Verkehrsteilnehmer waren nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen nicht gefährdet. Die Untersuchungen zu den Ursachen des Unfalls dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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