Zwei Jugendliche flüchten vor Polizei, stürzen mit Roller. Einer leicht verletzt. Ermittlungen laufen.
Münster: Flucht mit gestohlenem Roller endet mit Unfall

Münster (ost)
Zwei Jugendliche im Alter von 14 Jahren stürzten am frühen Donnerstagmorgen (28.05., 02:27 Uhr) bei ihrer Flucht vor einer Polizeikontrolle mit einem vermutlich zuvor gestohlenen Roller. Einer der Jungen erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt nun gegen beide.
Die 14-Jährigen fielen den Beamten an der Kreuzung Steinfurter Straße/ Wilhelmstraße auf, da sie ohne Helm auf dem Motorroller unterwegs waren. Als die Polizisten die Jugendlichen kontrollieren wollten, ignorierte der Fahrer des Rollers die Anhaltezeichen der Beamten, beschleunigte und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Wilhelmstraße und die Einsteinstraße. An der Försterstraße bogen die Jugendlichen in den Schlosspark ab. Dort verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte gegen das Geländer einer Fußgängerbrücke am Schlossgraben und die Teenager stürzten vom Roller.
Die Beamten konnten den leicht verletzten Fahrer im Schlosspark festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben sie den minderjährigen russischen Staatsbürger in die Obhut seiner Eltern. Sein Beifahrer entkam zunächst zu Fuß. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der flüchtige 14-Jährige bei dem Unfall ernsthafte Verletzungen erlitten haben könnte, wurde während der Fahndungsmaßnahmen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Polizeikräfte trafen schließlich den flüchtigen deutschen Staatsbürger unverletzt an seiner Wohnadresse an.
Der Roller wurde von den Polizisten sichergestellt. Bei Benachrichtigung des Halters stellte sich heraus, dass der Roller zuvor gestohlen worden war. Ob die beiden Jugendlichen den Roller gestohlen hatten, wird im Rahmen der weiteren Ermittlungen geklärt. Der 14-jährige Fahrer muss zudem mit weiteren Strafanzeigen rechnen, unter anderem wegen illegalen Autorennens, Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








